CFP® · Fixpreis · Keine Provisionen

Was kostet ein Finanzberater?

Stundensatz, Pauschale, Prozent vom Vermögen oder Provision: vier Wege, vier völlig verschiedene Rechnungen. Hier stehen die Zahlen nebeneinander – bundesweit, ohne Anbieterbrille.
Zu den Preisen
Zertifizierte Finanzplanung
Honorarberater
Keine Provision, kein Interessenkonflikt
Fixpreis
Transparente Kosten von Anfang an

3 Denkfehler bei den Kosten einer Finanzberatung

Die Beratung bei meiner Bank kostet nichts.

Es kommt keine Rechnung. Bezahlt wird trotzdem: Ausgabeaufschlag beim Kauf, Fondskosten jedes Jahr, Bestandsprovision an den Vermittler. Nur steht keine dieser Zahlen auf einem Beleg mit Ihrem Namen darauf.

Ein Prozent klingt nach wenig.

Bei 800.000 Euro sind das 8.000 Euro im Jahr. Nach zehn Jahren 80.000 Euro – für dieselben zwei Gespräche, die es auch bei 200.000 Euro gegeben hätte.

Ich vergleiche einfach die Stundensätze.

180 Euro die Stunde bei achtzehn Stunden kostet mehr als eine Pauschale von 2.500 Euro. Der Stundensatz sagt nichts über die Rechnung am Ende. Die Frage ist, wie viele Stunden es werden.

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Warum die Kostenfrage so schwer zu beantworten ist

Vier Preismodelle, keine gemeinsame Einheit

Euro pro Stunde. Euro pro Finanzplan. Prozent pro Jahr. Provision pro Abschluss. Vier Angebote, die sich nicht nebeneinanderlegen lassen – und genau das macht den Vergleich so mühsam.

Der Preis steht selten auf der Website

„Auf Anfrage" heißt: Sie erfahren die Zahl erst im Gespräch, wenn Sie schon zwei Stunden investiert haben und ein Nein unangenehm geworden ist.

Prozentkosten laufen weiter, auch ohne Termin

Ein Prozent wird jedes Jahr abgebucht. Ob in dem Jahr ein Gespräch stattgefunden hat oder fünf, ändert an der Summe nichts.

Was enthalten ist, steht nirgends

Ist die Immobilie dabei? Die Holding? Die Frage nach dem Ruhestand? Zwei Angebote mit derselben Zahl können völlig Verschiedenes enthalten.

Was ein Finanzberater in Deutschland kostet – die vier Vergütungsmodelle

Auf die Frage „Was kostet ein Finanzberater?" gibt es keine einzelne Zahl. Es gibt vier Wege, wie Beratung bezahlt wird – und je nach Weg landen Sie bei 2.000 Euro einmalig oder bei 15.000 Euro im Jahr. Deshalb zuerst die Modelle, dann die Rechnung.

Stundenhonorar: 150 bis 350 Euro pro Stunde

Sie zahlen die geleistete Zeit, wie beim Steuerberater oder Anwalt. Sinnvoll für eine einzelne Frage: eine Zweitmeinung zum Depot, die Prüfung eines Angebots. Für eine vollständige Planung kommen je nach Aufwand zehn bis zwanzig Stunden zusammen – daraus werden schnell 2.000 bis 6.000 Euro. Der Haken: Vor dem Start kennt niemand die Zahl am Ende.

Pauschalhonorar für einen Finanzplan: 2.000 bis 8.000 Euro

Ein fester Betrag für ein fertiges Dokument. Der Preis steht vorher fest, das ist der Vorteil. Was danach kommt, ist der Haken: Ein Finanzplan ist eine Momentaufnahme. Wer ihn abheftet und drei Jahre später hervorholt, hält ein Papier in der Hand, dessen Annahmen nicht mehr stimmen.

Prozentmodell: 0,5 bis 1,5 Prozent des Vermögens pro Jahr

Die Vergütung hängt an der Depotgröße. Bei einer Vermögensverwaltung kommen Produktkosten, Transaktionskosten und Depotgebühren dazu – zusammen liegen die Gesamtkosten häufig zwischen 1,0 und 3,5 Prozent im Jahr. Der Punkt dabei: Der Aufwand für die Beratung wächst nicht mit dem Depot. Die Rechnung schon.

Provision: keine Rechnung, aber Kosten

Der klassische Weg bei Banken, Sparkassen und Strukturvertrieben. Bezahlt wird über den Ausgabeaufschlag beim Kauf – bis zu fünf Prozent der Anlagesumme –, über die laufenden Fondskosten und über die Bestandsprovision, die der Fondsanbieter Jahr für Jahr an den Vermittler weiterreicht, üblicherweise 0,2 bis 1,0 Prozent des angelegten Betrags. Bei Lebens- und Rentenversicherungen kommen Abschlusskosten dazu, die auf die ersten Jahre verteilt werden. Das Gespräch war kostenlos. Das Produkt nicht.

Fixpreis: ein fester Jahresbetrag

Ein Honorar, das weder an der Depotgröße noch an einem Abschluss hängt. Bei Klarwerk sind das 2.699 Euro im Jahr für Basis, 5.399 Euro für Plus und 10.799 Euro für Premium. Die Zahl steht vor dem ersten Termin fest und ändert sich nicht, wenn das Vermögen wächst.

Was das in Euro bedeutet

Bei 500.000 Euro Vermögen kostet ein Prozent 5.000 Euro im Jahr, anderthalb Prozent 7.500 Euro. Bei einer Million Euro sind es 10.000 beziehungsweise 15.000 Euro. Ein Fixpreis von 2.699 Euro bleibt in beiden Fällen 2.699 Euro. Über zehn Jahre gerechnet ist das der Unterschied zwischen rund 27.000 Euro und rund 150.000 Euro – bei derselben Arbeit.

Ab wann lohnt sich ein Finanzberater?

Die Frage wird meist mit einer Vermögensgrenze beantwortet. Das greift zu kurz. Entscheidend ist, wie viele offene Entscheidungen gleichzeitig auf dem Tisch liegen. Wer ein Depot hat und sonst nichts, braucht keine Planung. Wer ein Depot, zwei Immobilien, eine GmbH und die Frage nach dem Ruhestand hat, macht die teuren Fehler nicht beim einzelnen Produkt, sondern in der Reihenfolge: was zuerst, was später, was gar nicht.

Wie Sie zwei Angebote vergleichbar machen

Rechnen Sie jedes Angebot auf denselben Nenner um: Was zahle ich in Euro über die nächsten zehn Jahre, bei meinem Vermögen? Fragen Sie danach, ob die Vergütung steigt, wenn Ihr Depot wächst. Und lassen Sie sich sagen, was passiert, wenn Sie nichts abschließen – wer daraufhin nichts mehr verdient, wird Ihnen schwer zu einem Nein raten können.

Ihr Finanzleben verdient einen klaren Rahmen - und Menschen, die konsequent auf Ihrer Seite stehen

Warum Klarwerk einen Fixpreis nimmt

Der Preis steht vor dem ersten Termin fest und wächst nicht mit Ihrem Depot. Keine Provisionen, keine prozentualen Gebühren auf Ihr Vermögen.

1

Die Zahl steht vor der Entscheidung fest

2.699, 5.399 oder 10.799 Euro im Jahr. Sie kennen den Preis, bevor Sie zusagen – nicht nach zwei Gesprächen.

2

Er steigt nicht mit Ihrem Vermögen

Ob 400.000 Euro oder 4 Millionen: dieselbe Rechnung. Der Aufwand hängt an der Zahl Ihrer Baustellen, nicht an der Depotgröße.

3

Wir verdienen an keinem Produkt

Kein Ausgabeaufschlag, keine Bestandsprovision, keine Abschlusscourtage. Es gibt keinen Fonds, an dem wir mehr verdienen als an einem anderen.

Dashboard mockup

Über die Klarwerk-Gründer

Finanzplanung hat in Deutschland ein Glaubwürdigkeitsproblem – nicht wegen schlechter Berater, sondern wegen eines Systems, das falsche Anreize schafft.

Thomas Hens beobachtet das seit 25 Jahren aus nächster Nähe. Sebastian Raab hat es selbst durchlebt: in der Bank, beim Finanzdienstleister und in den Gesprächen mit Unternehmern und Führungskräften, die mehr wollten als Standardlösungen.

Gemeinsam haben sie Klarwerk gegründet, mit der Überzeugung, dass echte Unabhängigkeit kein Luxus sein sollte, sondern der Standard.

Das sagen unsere Kunden

Klarwerk hat mir in zwei Gesprächen mehr Klarheit gegeben als zehn Jahre Bankberatung.
M. K.
Geschäftsführer
Zum ersten Mal hatte ich nicht nur einzelne Empfehlungen, sondern ein vollständiges Bild meines Vermögens.
M. H.
Unternehmer
Die Beratung war ruhig, klar und nachvollziehbar. Keine Produktshow, sondern echte Finanzplanung.
S. K.
Führungskraft

Was uns zu den Kosten einer Finanzberatung am häufigsten gefragt wird

Was kostet ein Finanzberater im Durchschnitt?
Je nach Modell: 150 bis 350 Euro pro Stunde, 2.000 bis 8.000 Euro für einen einmaligen Finanzplan oder 0,5 bis 1,5 Prozent des Vermögens pro Jahr. Bei Klarwerk ist es ein fester Jahrespreis ab 2.699 Euro, unabhängig von der Depotgröße.
Ab wann lohnt sich ein Finanzberater?
Weniger eine Frage der Vermögenshöhe als der Anzahl offener Entscheidungen. Bei einem Depot und sonst nichts braucht es keine Planung. Bei Depot, Immobilien, Firma und Ruhestandsfrage gleichzeitig entstehen die teuren Fehler in der Reihenfolge, nicht im einzelnen Produkt.
Ist die Beratung bei der Bank wirklich kostenlos?
Nein, es kommt nur keine Rechnung. Bezahlt wird über den Ausgabeaufschlag beim Kauf, über die laufenden Fondskosten und über die Bestandsprovision – üblicherweise 0,2 bis 1,0 Prozent des angelegten Betrags, Jahr für Jahr, solange das Produkt läuft.

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