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Entnahmephase planen

Jahrzehntelang angespart. Jetzt die Frage: Wie viel, von wo, in welcher Reihenfolge – und was passiert, wenn der Markt in Jahr eins einbricht?
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3 Denkfehler in der Entnahmephase

Die 4-Prozent-Regel reicht als Plan.

Die 4-Prozent-Regel ist ein Ausgangspunkt – keine Finanzplanung. Sie berücksichtigt weder die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge noch die Reihenfolge der Entnahme. Und sie stammt aus einem US-amerikanischen Marktkontext.

Aus dem Depot entnimmt man einfach von links nach rechts.

Welche Position zuerst entnommen wird, hat steuerliche Konsequenzen, die sich über Jahrzehnte summieren. Wer das nie durchdacht hat, hat möglicherweise jahrelang zu viel Steuer gezahlt – ohne es zu wissen.

Wenn die Börse fällt, warte ich einfach.

Wer in der Entnahmephase einen Börsenrückgang aussitzt und gleichzeitig entnimmt, vergrößert den Schaden. Das Sequence-of-Returns-Risiko wirkt anders als in der Ansparphase – und lässt sich mit der richtigen Depotaufteilung begrenzen.
Was die Entnahmephase von der Ansparphase unterscheidet

Die Richtung ändert sich

Jahrzehntelang war die Aufgabe klar: Geld zurücklegen. Jetzt ist die Aufgabe das Gegenteil: Geld entnehmen – so, dass das Depot möglichst lange trägt.

Die Reihenfolge entscheidet

Welche Quelle zuerst angezapft wird – Depot, Rente, Immobilieneinkommen – hat direkte steuerliche Konsequenzen. Was bei einer Reihenfolge günstig ist, kann bei einer anderen teuer werden.

Frühe Verluste wiegen schwerer

In der Ansparphase sind frühe Verluste zu verschmerzen. In der Entnahmephase sind sie das kritischste Szenario. Wer in Jahr eins bei fallendem Markt entnimmt, startet schlechter als jemand, der noch spart.

Niemand prüft das Gesamtbild regelmäßig

Ein Entnahmeplan braucht Anpassung – mindestens einmal jährlich. Markt, Lebensumstände, steuerliche Situation. Wer den Plan einmal macht und nie wieder anschaut, hat keinen Plan. Nur einen Vorsatz.
Entnahmerechner – Klarwerk
Entnahmerechner

Wie lange reicht Ihr Depot?

Stellen Sie Ihre Situation ein – und sehen Sie, bis zu welchem Alter Ihr Depot trägt und wie viel Sie monatlich entnehmen könnten.

100 T€5 Mio €
500 €15.000 €
0 %8 %
5575
Depot reicht bis
Max. Entnahme (30 Jahre)
ohne das Depot aufzubrauchen
Einschätzung

Die Entnahmephase ist eine andere Aufgabe als die Ansparphase.

Jahrzehntelang war das Ziel klar: Geld zurücklegen. Nicht anfassen. Diese Logik funktioniert in der Ansparphase. In der Entnahmephase gilt sie nicht mehr – und trotzdem übertragen die meisten Menschen diese Logik einfach weiter.

Die Entnahmephase stellt andere Fragen: Wie viel kann ich entnehmen, ohne das Depot vorzeitig aufzubrauchen? In welcher Reihenfolge entnehme ich aus Depot, Rente und anderen Quellen? Und wie verhalte ich mich, wenn der Markt im Jahr nach Rentenbeginn stark fällt? Das sind keine rhetorischen Fragen. Das sind Fragen, die einen konkreten Plan brauchen.

Einen Entnahmeplan zu haben bedeutet nicht, jede Unsicherheit zu eliminieren. Es bedeutet, alle relevanten Variablen auf dem Tisch zu haben – Rendite, Inflation, Steuern, Entnahmereihenfolge – und für die wahrscheinlichsten Szenarien vorbereitet zu sein.

Ihr Finanzleben verdient einen klaren Rahmen - und Menschen, die konsequent auf Ihrer Seite stehen

Warum Klarwerk für die Entnahmephase?

In der Ansparphase hat sich das Depot irgendwie von selbst entwickelt. In der Entnahmephase zahlen fehlende Entscheidungen einen Preis.

1

Wir denken nicht in Produkten

Ein Entnahmeplan ist keine Versicherung und kein Finanzprodukt. Er ist eine Berechnung – mit allen relevanten Einkommensquellen, der richtigen Reihenfolge und der steuerlichen Dimension.

2

Wir denken in Zusammenhängen

Depot, Rente, Immobilien und Steuerlast wirken nicht getrennt voneinander. Erst wenn alle auf dem Tisch liegen, lässt sich eine sinnvolle Entnahmereihenfolge festlegen.

3

Wir denken langfristig

Die Entnahmephase kann dreißig Jahre dauern. Was heute entschieden wird, wirkt entsprechend lang. Deshalb geht es nicht um die nächste Entnahme – sondern um den Plan, der die nächsten Jahrzehnte trägt.

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Über die Klarwerk-Gründer

Finanzplanung hat in Deutschland ein Glaubwürdigkeitsproblem – nicht wegen schlechter Berater, sondern wegen eines Systems, das falsche Anreize schafft.

Thomas Hens beobachtet das seit 25 Jahren aus nächster Nähe. Sebastian Raab hat es selbst durchlebt: in der Bank, beim Finanzdienstleister und in den Gesprächen mit Unternehmern und Führungskräften, die mehr wollten als Standardlösungen.

Gemeinsam haben sie Klarwerk gegründet, mit der Überzeugung, dass echte Unabhängigkeit kein Luxus sein sollte, sondern der Standard.

Das sagen unsere Kunden

Ich habe jahrelang aus dem Depot entnommen, ohne je zu rechnen, was das steuerlich bedeutet. Beim ersten Gespräch mit Klarwerk habe ich eine Zahl gesehen, die ich so nicht erwartet hatte.
R. B.
Arzt im Ruhestand, Berlin
Endlich jemand, der nicht fragt, ob ich mehr Risiko nehmen will – sondern ob mein Plan trägt.
H. M.
Ingenieur im Ruhestand, Berlin
Das Honorarmodell gibt mir das Vertrauen, das ich bei einer Bank nie hatte. Niemand verdient daran, was ich mache.
K. W.
Führungskraft, Berlin

Was Planende uns fragen

Was ist der Unterschied zwischen Entnahmeplan und Ruhestandsplanung?
Ein Entnahmeplan beantwortet die Frage: Wie viel entnehme ich wann und von wo? Ruhestandsplanung ist breiter – sie umfasst auch die Vorbereitung: Depotaufteilung, Steuerplanung der letzten Arbeitsjahre, Risikoverschiebung im Depot.
Wie lange sollte ein Entnahmeplan reichen?
Als Orientierung: 30 Jahre ab Rentenbeginn. Wer mit 65 in Rente geht, plant damit bis 95. Das klingt lang. Statistisch gesehen ist es für viele Paare realistisch.
Was ist das Sequence-of-Returns-Risiko?
Wenn die ersten Jahre nach Rentenbeginn schlechte Börsenjahre sind und man gleichzeitig entnimmt, sind die Verluste schwerer aufzuholen als in der Ansparphase. Der Zeitpunkt des Marktrückgangs – nicht nur seine Tiefe – entscheidet. Das lässt sich durch die Depotaufteilung begrenzen.

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