
„Wie viel kann ich monatlich entnehmen?“ klingt nach einer einfachen Rechenfrage. Dahinter steckt die eigentliche Ruhestandsfrage: Wie viel darf ausgegeben werden, ohne dass das Geld zu früh knapp wird? Ein fester Prozentsatz beantwortet sie nur zur Hälfte – weil er Reihenfolge, Steuern und Inflation ausblendet.
Genau hier setzt eine dynamische Entnahme an. Statt jedes Jahr denselben, an die Inflation angepassten Betrag zu entnehmen, reagiert sie auf die Märkte: feste Ober- und Untergrenzen (Leitplanken), in schwachen Jahren eine kleinere Entnahme, dazu eine Liquiditätsreserve für Baissephasen. So muss niemand ins fallende Depot hinein verkaufen.
Mit dem Entnahmerechner auf dieser Seite lässt sich beides direkt vergleichen: eine feste und eine dynamische Entnahme, inklusive Steuern und dem Effekt eines schwachen Börsenstarts. Die Zahl am Ende ist nicht das Ergebnis – sie ist der Anfang der Überlegung.
Ein tragfähiger Entnahmeplan ist deshalb kein Prozentsatz, sondern eine Reihenfolge von Entscheidungen: Welcher Topf wird zuerst angetastet, welcher bleibt liegen, was passiert bei einem Einbruch im dritten Jahr. Wer das einmal durchgerechnet hat, entnimmt mit dem vollständigen Bild vor Augen.
Nicht nur der Durchschnitt zählt. Wir prüfen, wie Ihr Plan reagiert, wenn die ersten Ruhestandsjahre schwach starten – und wie eine Reserve das abfedert.
Abgeltungsteuer, Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer verschieben die nötige Entnahme nach oben. Wir planen mit der Zahl, die am Ende auf dem Konto landet.
Sie zahlen ein festes Honorar statt eines Prozentsatzes Ihres Vermögens. Was wir empfehlen, hängt nicht davon ab, was wir verkaufen.

.avif)
.avif)
